Septembermorgen

Am Wegesrand

Septembermorgen

In der Nacht hat es kräftig abgekühlt, das Thermometer zeigt 5 Grad. Der Himmel ist klar. Aus dem nahen Fluss steigen feine Nebelschwaden, die wie Irrlichter über dem ruhigen Wasser schweben. Im seichten Wasser steht ein Graureiher.   Als ich zum Bäcker gehe, kommt die Sonne hinter dem gegenüber liegenden Berg hervor. Die Nebel über … Weiterlesen

In der Nacht hat es kräftig abgekühlt, das Thermometer zeigt 5 Grad. Der Himmel ist klar. Aus dem nahen Fluss steigen feine Nebelschwaden, die wie Irrlichter über dem ruhigen Wasser schweben. Im seichten Wasser steht ein Graureiher.

 

Als ich zum Bäcker gehe, kommt die Sonne hinter dem gegenüber liegenden Berg hervor. Die Nebel über den baumgesäumten, vom Tau befeuchteten Wiesen, die von der Sonne gestreift werden, leuchten schwach orangegelb. Am Waldrand äsen drei Rehe. Auf der Höhe leuchten ausgedörrte, gelbbraune Gräser mit ihren auf langen Stängeln sitzenden Ähren im Morgenlicht und verzaubern den Wegrand. Der lockere Wald wirkt vom Licht gesprenkelt.

 

Als mir die Sonne auf den Rücken scheint, ist von der Kühle des Morgens nicht mehr viel zu spüren. Der neue Tag liegt vor mir und und will gelebt werden.

Weitere Beiträge

Gärten der Welt

An der ligurischen Küste, zwischen Ventimiglia und der französischen Grenze, liegt der Botanische Garten Hanbury. Das 18 ha große Areal, von dem 9 Hektar für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wird im Osten durch eine zunehmend steile, felsige und zerklüftete Küste begrenzt, im Westen ragt das Vorgebirge La Mortola mit seinen steilen Klippen ins Meer. Hanbury … Weiterlesen

Eisenbergs Bistro

Das Zufällige und Unerwartete

Dieser Tage hatten wir in Berlin zu tun. Das erste Mal seit langem. Die verbleibende Zeit nutzten wir zum Erkunden der Stadt, staunten über ihre baulichen Schätze und Plätze, über das quirlige Leben, das Flair und das bunte Bild der vielen kleinen Lädchen und internationalen Restaurants. Ein eisiger Wind und die Lust auf einen Milchkaffee … Weiterlesen